Portrait zur Arzneipflanze


Traubensilberkerze

Cimicifuga racemosa - Hahnenfußgewächse - Ranunculaceae

Beschwerden in den Wechseljahren, Traubensilberkerze bringt schonend den weiblichen Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Nervosität, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen lassen spürbar nach.
Die bis zu zwei Meter große Traubensilberkerze ist in den Wäldern des östlichen Nordamerika beheimatet. Die derben, lederartigen Fruchtkapseln halten sich im Winter an den Stängeln. Wohl wegen des rasselnden Geräusches, das bei Wind entsteht und an eine Klapperschlange erinnert, wird sie auch als "Schlangenwurzel" bezeichnet. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts fand diese Arzneipflanze in der Frauenheilkunde Erwähnung. Durch zahlreiche klinische Studien in ihrer Wirksamkeit belegt hat die Traubensilberkerze Eingang in die moderne Medizin gefunden. Extrakte aus ihrem Wurzelstock werden seit vielen Jahren erfolgreich zur Behandlung typischer Beschwerden in den "Wechseljahren" eingesetzt. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Nervosität, Stimmungsschwankungen oder auch Schlafstörungen lassen spürbar nach. Der volle Effekt zeigt sich bereits nach einigen Wochen. Die Therapie solch "klimakterischer Beschwerden" mit dem gut verträglichen Extrakt der Traubensilberkerze gilt als eine natürliche Alternative zur Behandlung mit Hormonen. Der Einsatz entsprechender Präparate sollte zuvor mit einem Arzt abgesprochen werden, denn hinter den Beschwerden könnten sich auch ernsthafte Erkrankungen verbergen.