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Milder Winter - Frühstart für den Heuschnupfen

Was ist eine Allergie?

Eine übersteigerte Abwehrreaktion des Körpers auf Substanzen, die er irrtümlich für schädlich hält, wir als Allergie bezeichnet. Eingedrungene Fremdstoffe, die für den Körper eine Bedrohung darstellen, werden durch das Immunsystem durch Antikörper unwirksam gemacht.
Im Fall der Allergie kommt es jedoch zu einer Überreaktion des Immunsystems, welches Antikörper gegen Fremdstoffe bildet, die für den Körper eigentlich gar nicht gefährlich sind, z.B. Pollen verschiedener Sträucher, Gräser, Kräuter oder Bäume.
Ein Allergen (Antigen) ist eine Substanz die eine allergische Reaktion auslöst – es werden Antikörper gegen dieses Allergen gebildet und bei jedem erneuten Kontakt kommt es zu einer erneuten Abwehrreaktion.

Was bezeichnet man als Heuschnupfen?

Unter dem Fachbegriff der pollenbedingten allergischen Rhinits, also der allergisch bedingten Entzündung der Nasenschleimhaut, versteht man den sog. Heuschnupfen.
Dieser Schnupfen tritt vermehrt im Frühjahr und Sommer auf, ausgelöst durch umherfliegende Pollen.
Der Allergiker wird von Jucken und Kribbeln in Nase, Augen und Rachen, sowie mit Niesreiz und laufender, dann verstopfter, Nase gequält.
Nasennebenhöhlenentzündung und allergisches Asthma können als Komplikationen hinzukommen.

 

Praktische Tipps bei einer Pollenallergie

Geschlossene Fenster während der Pollenflugzeit sorgen für eine geringere Pollenkonzentration innerhalb der Räume. Vermeiden Sie Ventilatoren welche die am Boden liegenden Pollen erneut aufwirbeln würden.
Ein Pollenfilter für Ihr Auto reduziert die Anzahl der Pollen im Fahrzeug.
Pollenfiltermasken und Pollenschutzgitter sind ebenfalls Möglichkeiten um mit möglichst wenigen Pollen in Kontakt zu kommen.
Mittags und Nachmittags ist die Konzentration an Pollen besonders hoch, planen Sie dies bei Ihren Freizeitaktivitäten ein.
Bevorzugen Sie als Urlaubsziele Hochgebirge und Meer, hier ist die Anzahl an Pollen  geringer. Da auch Blätter ein effizienter Pollenfilter sind, ist ein Aufenthalt im Laubwald fast so gut wie in einem geschlossenen Raum.
Waschen Sie vor dem Schlafengehen Ihre Haare um die anhaftenden Pollen zu entfernen und wechseln Sie pollenbelastete Kleidung außerhalb des Schlafzimmers.
Trocknen Sie keine Wäsche im Freien.

Was gibt es an Hilfe aus der Apotheke?

Mastzellstabilisatoren

wie Cromoglicinsäuren können vorbeugend vor dem Kontakt mit dem Allergen eingenommen werden. Am besten Sie nehmen es an den Tagen an denen „Ihre“ Pollen fliegen (siehe auch unseren Pollenflugkalender) gleich morgens. Bei einem akuten Niesanfall oder juckenden Augen helfen sie nicht.

Antihistaminika

sind die häufigsten Arzneimittel die zur Behandlung des Heuschnupfens angewandt werden. Aktuelle Präparate machen, im Gegensatz zu ihren Vorgängern, nicht mehr schläfrig. Täglich eingenommen befreien sie von Juckreiz, allergischen Hauterscheinungen und Schniefnasen.

Corticoide

werden in besonders akuten Fällen eingesetzt. Ihre Wirkung ist als Hormon komplex. Sie wirken entzündungshemmend und stoppen die überschießenden Reaktionen des Immunsystems.

Hyposensibilisierung

ist eine Immunbehandlung welche beim Arzt durchgeführt wird und  bei der das Allergen regelmäßig injiziert wird um eine körpereigene Toleranz gegenüber diesem Allergen aufzubauen.

Therapiebegleitend ist eine Nasenspülung mit speziellen Salzlösungen aus der Apotheke sehr sinnvoll. Die Spülung befreit Ihre Nase von Pollen und Sie können wieder frei durchatmen.

Fragen Sie uns.

Wir beraten Sie gern in allen Fragen rund um das Thema Heuschnupfen, halten weitere wertvolle Tipps und erprobte Arzneimittel für Sie bereit und hoffen, dass Sie sich trotz Allergie auf den Frühling freuen!

Pollenflugkalender